Seit dem Jahr 1901 ist das Rote Kreuz Münchenbernsdorf für Sie da

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Blutspende

Erste Hilfe

Jugendrotkreuz

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Kleidersammlung

Seniorenbegegnungen

Bereitschaft

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Am 1. Dezember 1901 ist das Rote Kreuz in Münchenbernsdorf unter Federführung des Sanitätsrates Dr. med. Paul Händel, Albin Hartmann, Oskar Erdmann, August Neumann und weitere engagierte Personen gegründet wurden. Begüterte Personen stifteten Gelder, so auch den Rot-Kreuz-Kindergarten in der Rodaer Straße 30, genannt „Margareten-Stift vom Roten Kreuz“. 

Auf dem Gebiet der sowjetischen Besatzungszone wurde im Jahr 1945/46 das Deutsche Rote Kreuz verboten, weil man hier eine versteckte Tätigkeit in der Vergangenheit vermutete. Die übrig gebliebenen Mitglieder von Münchenbernsdorf, die sich aus ihrer humanitären Arbeit nicht ganz zurückziehen wollten, arbeiteten mit SR Dr. med. Vierhub als Gesundheitshelfer im Auftrag des Kreisgesundheitswesen weiter. 

Im November 1952 wurde eine Rot-Kreuz-Grundeinheit in der Stadt gegründet. Leitender Arzt wurde SR Dr. med. Vierhub und Herr Tamm wurde Vorsitzender. Ende 1965 verstarb Sanitätsrat Dr. med. Vierhub, es war ein erheblicher Einschnitt für das Deutsche Rote Kreuz. Der Facharzt MR Dr. med. Gerlach übernahm dann diese Funktion und führt sie bis zu seinem Tode im Dezember 2018 aus.

Mitte der 70er Jahre fand eine Trennung zwischen der Grundorganisation Thüringer Teppichfabriken und der Stadt-Grundorganisation statt, die nun beide lediglich noch über den Sanitätszug verbunden waren. Gemeinsam führte man regelmäßig Ausbildungen und Einsätze im regionalen und überregionalen Bereich durch. Es gelang dem Zug einen hohen Ausbildungsstand zu erreichen und sie wurden mehrfach ausgezeichnet. Besonders stolz war der Sanitätszug auf das Erringen des Otto-Buchwitz-Banners des DRK-Präsidiums.

Von 1985 bis 1998 übernahm Lothar Seidel den Vorsitz des Roten Kreuzes. Herr Seidel nahm nach der Wiedervereinigung Kontakt zum DRK der BRD, in Mettmann (Nordrhein-Westfahlen) auf. Von dem damaligen dortigen Jugendrotkreuz-Kreisleiter, Erhard Raßloff, erhielt man viel materielle Unterstützung. Anfang der 90er Jahre wurde ein eigener Ortsverein mit e. V. gegründet und die zwei Grundeinheiten wurden wieder zusammen geführt. Auch die Trägerschaft der Kinderkrippe der Thüringer Teppichfabriken wurde übernommen und man führte dies bis zum Jahre 1993. 

Das DRK-Gebäude in der Rodaer Straße 30 war Anfang der 90er Jahre wieder in das DRK-Eigentum übergegangen. Der selbständige Ortsverein schaffte es nicht das Vereinshaus zu unterhalten, dass was es nach außen hin repräsentiert, was es in Münchenbernsdorf leistet. Wegen einer dieser Gründe gab am 22. April 2002 der Ortsverein sein e. V. auf und schloss sich als Rot-Kreuz-Ortsverband dem DRK-Kreisverband Landkreis Greiz e. V. an. Am 16. März 2007 wurde das sanierte DRK-Haus feierlich an den Ortsverband übergeben.

Am 21. Juni 2016 wurde durch Initiative von Dr. Ulli Schäfer als langjähriger Jugendrotkreuz-Kreisleiter und DRK-Kreisvorstandsmitglied im Landkreis Greiz im Stadtrat der Stadt Münchenbernsdorf die weltweit erste "Straße des Jugendrotkreuzes" in Münchenbernsdorf einstimmig gewidmet. Am 27. Mai 2017 wurde diese Straßenwidmung mit einem großen Fest gefeiert.

Von September 2018 bis Dezember 2019 wurden alle Räumlichkeiten grundhaft saniert und ein Carport sowie eine Generationenbank errichtet. Die untere Etage steht für die DRK-Seniorenarbeit, Reha-Sport und Selbsthilfegrupen zur Verfügung. In der oberen Etage wurden neue Schulungsräume für das Ehrenamt eingerichtet. Durch das Modellvorhaben Land(auf)Schwung im Landkreis Greiz und der Förderung durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat das DRK überhaupt die Möglichkeit der Sanierung mit einem Investitionsvolumen von knapp 150.000 Euro erhalten. 

Die JRK-Chronik von 1998 bis 2017 zusammengestellt von Franziska Bäuerle, geb. Hof gibt es hier.

Wir arbeiten sehr eng mit anderen Rot-Kreuz-Verbänden und Partnern zusammen.

DRK-Ortsverbandsvorsitzende nach der Wiedervereinigung

seit 01/2019 Apothekerin Marion Heidenreich
1998-2018 MR Dr. med. Lutz Gerlach
1985-1998 Lothar Seidel
 

 

Internationale Schutzzeichen

Die Teilnehmerstaaten der Genfer Konventionen haben sich auf einer diplomatischen Konferenz in der Schweiz für ein zusätzliches Emblem ausgesprochen. Ein roter Kristall soll neben den bereits existierenden Zeichen des roten Kreuzes und des roten Halbmonds international als weiteres Schutzzeichen zum Einsatz kommen. Für die graphische Umsetzung des neuen Emblems wurde ein innen offenes, auf einer Ecke stehendes rotes Quadrat auf weißem Hintergrund gewählt. Weitere Infos hier. Das DRK behält aber weiterhin das Rote Kreuz. (12/2005)

Internationale Schutzzeichen

  

Die Grundsätze des Roten Kreuzes  

Menschlichkeit
Die internationale Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung, entstanden aus dem Willen, den Verwundeten der Schlachtfelder unterschiedslos Hilfe zu leisten, bemüht sich in ihrer internationalen und nationalen Tätigkeit, menschliches Leiden überall und jederzeit zu verhüten und zu lindern. Sie ist bestrebt, Leben und Gesundheit zu schützen und der Würde des Menschen Achtung zu verschaffen. Sie fördert gegenseitiges Verständnis, Freundschaft, Zusammenarbeit und einen dauerhaften Frieden unter allen Völkern.
Unparteilichkeit
Die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung unterscheidet nicht nach Nationalität, Rasse, Religion, sozialer Stellung oder politischer Überzeugung. Sie ist einzig bemüht, den Menschen nach dem Maß ihrer Not zu helfen und dabei den dringendsten Fällen den Vorrang zu geben.
Neutralität
Um sich das Vertrauen aller zu bewähren, enthält sich die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung der Teilnahme an Feindseligkeiten wie auch, zu jeder Zeit, an politischen, rassischen, religiösen oder ideologischen Auseinandersetzungen.
Unabhängigkeit
Die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung ist unabhängig. Wenn auch die Nationalen Gesellschaften den Behörden bei ihrer humanitären Tätigkeit als Hilfsgesellschaften zur Seite stehen und den jeweiligen Landesgesetzen unterworfen sind, müssen sie dennoch eine Eigenständigkeit bewahren, die ihnen gestattet, jederzeit nach den Grundsätzen der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung zu handeln.
Freiwilligkeit
Die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung verkörpert freiwillige und uneigennützige Hilfe ohne jedes Gewinnstreben.
Einheit
In jedem Land kann es nur eine einzige Nationale Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaft geben. Sie muss allen offen stehen und ihre humanitäre Tätigkeit im ganzen Gebiet ausüben.
Universalität
Die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung ist weltumfassend. In ihr haben alle Nationalen Gesellschaften gleiche Rechte und die Pflicht, einander zu helfen